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Schlagwort: databreach

Datenabfluss auf Rezept

Kassenrezept für Datenabfluss unterschrieben von Jens Spahn und Karl Lauterbach

Impotenz? Gibt’s eine App für!

Depression? Schau dir ein paar Videos an!

Sinnlose Apps, die unfassbar teuer sind? Frag deine Krankenkasse!

Ein Glück, dass wir im 21. Jahrhundert leben und es für jedes Krankheitsbild die passende App gibt. Seit Oktober 2020 gibt’s die auch auf Rezept, die Digitalen Gesundheits-Anwendungen, oder kurz: DiGAs. Vielen Dank dafür an Jens Spahn. *hust*

Seit rund 1,5 Jahren können Unternehmen damit Apps entwickeln, die Ärzt*innen dann ihren Patient*innen verschreiben. Doch wie bei so vielen anderen Vorhaben zeigt sich auch hier einmal wieder: Digitalisierung löst nicht alle Probleme – sie schafft viel mehr ganz neue.

Und da wir einen Text über DiGAs schreiben, könnt ihr euch denken, welche Sorte von Problemen wir meinen: Die wenigen Digitalen Gesundheits-Anwendungen, die wir angeschaut haben, hatten massiven Datenabfluss. Insgesamt haben sie Daten von mehr als 20.000 Patient*innen verloren.

Zu Besuch bei Deutschlands bestem EdTech-Datenleck – virtuell natürlich

Dies ist der dritte Teil unserer Back-To-School-Reihe.

Stellt euch vor, ihr seht eine Haustür, die sperrangelweit offen steht. Also geht ihr rein und ruft durch das ganze Haus, dass die Tür offen ist und ob die nicht mal jemand zumachen kann. Ach was, ihr ruft nicht – ihr brüllt. Und trotzdem: Keine Antwort. Stattdessen stolpert ihr überall über aufgetürmte und aufgeschlagene Aktenordner mit Namen von drei Millionen Menschen, mit Fotos, Geburtsdaten, Wohnorten und Namen von Schulen oder Unis.

Klingt weit hergeholt? Ist uns aber genau so passiert – virtuell natürlich, in einer App. Dieser Blogpost erzählt von unserem kurzen Besuch bei der Lern-App StudySmarter.

Learnu oder: Meine App, die hat drei Lücken 🎶

Dieser Artikel ist der zweite Teil der “Back-To-School-Serie”.

Hausaufgaben – ein leidiges Thema, das so ziemlich alle in sehr schlechter Erinnerung haben oder noch alltäglich ertragen müssen. Viele Schüler*innen versuchen deshalb, möglichst wenige davon zu machen und die Hausaufgaben solidarisch untereinander zu teilen. Doch was alles schief gehen kann, wenn man versucht, daraus ein Geschäftsmodell zu machen, das zeigen wir euch jetzt.

Scoolio – Kellerbesichtigung des Grauens

Einige Menschen haben Leichen im Keller, andere haben einen Datenabfluss im Keller
Dieser Artikel ist der erste Teil der “Back-To-School-Serie”.

Über manche Menschen sagt man, sie hätten Leichen im Keller. Sie haben Geheimnisse, von denen niemand erfahren soll. Bei der App scoolio ist das anders: Die App schafft es gerade nicht, Geheimnisse für sich zu behalten. E-Mail-Adressen von Schüler*innen, ihr aktueller Standort, Schule, Klasse – alles abrufbar im Netz.

Wenn der Keller also so bequem zugänglich ist, machen wir uns doch auf den Weg und betrachten die sperrangelweit offenen Türen. Kommt mit auf die Reise – Stockwerk für Stockwerk in den Keller.

Deine ganze Stipendiumsbewerbung - in einem Tweet zerlegt

Ein Studium kostet viel Geld – zu viel für einige Menschen. Deshalb gibt es Stipendien als Unterstützung. Eigentlich eine gute Sache, jedenfalls so lange bei der Bewerbung alles gut läuft. Das mussten wir erfahren, als Teile unseres zerforschungs-Kollektivs sich für ein Stipendium bewerben wollten - und leider auch gleich wieder über einen ganzen Batzen persönlicher Dokumente von anderen Bewerber*innen gestolpert sind.

Wir wissen noch immer, wie du getestet wurdest. Der Tragödie nächster Teil

Modifizierter Screenshot der Testbuchungsseite, mit dem Text: 'Datenleck buchen - Wie viele Daten sollen enthalten sein?'

Was haben Berlin, Ravensburg und München gemeinsam? Sie haben Testzentren, die mit der gleichen Software arbeiten. Und wenn wir über Testzentren schreiben, ist es leider wenig überraschend, dass es mal wieder um ein Datenleck geht. Betroffen sind diesmal mehr als 80.000 Testergebnisse bei vier verschiedenen Testzentrums-Firmen.